Die Kohlmeise – Steckbrief

Die Kohlmeise ist ein häufiger Gast in unserem Garten und ist die größte und häufigste Meise in Mitteleuropa. Sie zählt damit zu den häufigsten heimischen Vögeln. Vom Federkleid ähnelt sie stark der Blaumeise – ihr gemeinsames und augenscheinlichstes Markenzeichen ist das gelbe Bauchgefieder. Die Kohlmeise ist aber deutlich plumper. Mit ihrem schwarz-weißen Kopf, der gelben Brust und dem auffälligen schwarzen Bauchstreifen ist sie eigentlich unverwechselbar.

Die Kohlmeise ist neugierig und zeigt kaum Scheu vorm Menschen. Sie ist sehr zutraulich und kommt vor allem im Winter gerne zum Futterhaus oder frisst an aufgehängten Meisenknödel. Sie ist ein Höhlenbrüter und baut ihr Nest gerne in Baumhöhlen, Felsspalten oder auch in Nistkästen.

Der Gesang der Kohlmeise ist sehr abwechslungsreich und melodisch. Die Stimme des Singvogels ist ausgesprochen variantenreich. Sie imitieren gerne die Gesänge anderer Vögel – zumindest die Männchen.

Im folgenden Steckbrief habe ich dir noch einmal alle wichtigen Informationen auf einen Blick zusammengestellt.

 

 

 

Allgemeine Fakten

Klasse

Vogel

Ordnung

Sperlingsvögel

Gattung

Parus

Familie

Meisen

Art

Kohlmeise

Unterarten

Etwa 15 verschiedene Arten

Bestand

Nicht gefährdet

Lebenserwartung

Bis zu 5 Jahre / in Gefangenschaft bis zu 10 Jahre

Gewicht

14 – 22 g

Größe

13 – 17 cm

Fluggeschwindigkeit

35 km/h

Äußere Merkmale

Federkleid

Oberseite: Olivgrün, über dem blaugrauen Flügel verlaufen Streifen

Unterseite: gelb mit schwarzen Bauchstreifen

Kopfe: Schwarzer Kopf mit weißen Wangen

Körperbau

leicht und plump

Schnabel

Klein und kräftig

Füße

blaugrau bis schiefergrau

Flügelspannweite

25 cm

Leben und Verhalten

Vorkommen

In große Teile der gemäßigten Zone, dazu gehören Europa, Teile Asiens, Nordwestafrika

Lebensraum

Laub- und Mischwälder, buschigen Feld- und Wiesenrändern, Parks und Gärten von Städten

Brutplatz

Höhlenbrüter, Gebäudebrüter, Nistkästen

Lebensweise

Teilzieher und Standvogel

Verhalten

Tagesaktiv

Stimme

Variantenreiche Gesänge

Fähigkeiten

Lernfähigkeit

Sehr gute Lernfähigkeit

Nahrung

Pflanzliche Nahrung

u.a. Nüsse und Samen

Tierische Nahrung

u.a. Insekten, Würmer, Spinnen, Larven

Fortpflanzung

Paarungszeit

April bis Mitte Mai

Eiablage

8-12 Eier

Brutdauer

13-14 Tage

Aufzucht

35 Tage  

Bedrohung

Fressfeinde

Parasiten, Sperber, Katze, Falke, Elster

Mensch

Reduktion des natürlichen Lebensraums, Insektizide, Pestizide, Abholzung der Wälder

Natur

Wetter, Infektionskrankheiten

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