Fuchsarten – ein Überblick

Füchse kommen zwar eher selten in unsere Nähe aber manchmal kommt es doch vor, dass Füchse den Weg in unsere Gärten finden, vor allem wenn es in der Nähe einen Wald gibt. Viele Menschen sehen den Fuchs vielleicht nicht mit eigenen Augen, aber dafür kann man die Anwesenheit von Füchsen kaum überhören. Vor allem nachts und während der Paarungszeit können Füchse ziemlich laute Schreie von sich geben.

Mehr zu den Lauten von Füchsen erfährst du in diesem Artikel: Geräusche des Fuchses – Welche Laute macht ein Fuchs? Mit Beispielen

Wie so viele andere Tiere auch, treibt es den Fuchs vor allem bei der Nahrungssuche in die Nähe des Menschen, denn oftmals findet er dort essbare Reste. Generell sind Füchse aber sehr scheue Tiere und einen Fuchs auf frischer Tat zu „ertappen“ kommt daher recht selten vor.

Was viel öfter vorkommt sind tote Füchse am Straßenrand. Es macht uns immer wieder sehr traurig, wenn wir ein totes Tier auf der Straße liegen sehen. Füchse sind oft nachts unterwegs und werden daher nicht selten von Autos erfasst, wenn sie die Straße überqueren.

Welche Tiere noch nachtaktiv sind kannst du hier nachlesen: Die häufigsten nachtaktiven Tiere in Deutschland

Es gibt über 37 Fuchsarten aber nur 12 dieser Arten gelten als Echte Füchse der Gattung Vulpes. Sie existieren auf mehreren Kontinenten und leben in vielen Regionen der Welt. In Deutschland ist jedoch nur eine Fuchsart heimisch: der Rotfuchs.

In diesem Artikel möchten wir euch die verschiedenen Fuchsarten einmal kurz vorstellen.

Füchse – Arten und Abstammung

Wie bereits geschildert, gibt es weltweit über 37 verschiedene Fuchsarten, wobei der Rotfuchs die häufigste Fuchsart ist. Allerdings gelten nur 12 Arten als Echte Füchse der Gattung Vulpes. Der Graufuchs beispielsweise zählt zu einer anderen Gattung. Obwohl Füchse nicht alle derselben Gattung angehören, haben sie alle dieselben Verwandten. So gehören Füchse alle zur Familie der Hunde (Caniden).

Von welchem Tier stammen Füchse ab?

Füchse stammen von Wölfen ab. Irgendwann trennten sich Füchse von Wölfen und entwickelten sich anders als Hunde. So haben Füchse einzigartige Merkmale, die Hunde nicht haben. Füchse besitzen beispielsweise vertikale Pupillen und teilweise einziehbare Krallen.

Füchse sind nicht mit Katzen verwandt, obwohl sie eine gewissen Ähnlichkeit mit ihnen haben. Füchse gehören ausschließlich zur Familie der Canidae.

Fuchsarten – Überblick der Echten Füchse

Es gibt 12 Echte Fuchsarten, die alle unter die Gattung Vulpes fallen. Diese Füchse leben an vielen Orten auf der ganzen Welt. Sie haben unterschiedliche Formen, Größen und Fellfarben, aber sie sind alle miteinander verwandt.

Diese 12 echten Fuchsarten gibt es:

FuchsartFellfarbeBesondere MerkmaleVorkommen
RotfuchsRötliche Oberseite, weiße Unterseite  Häufigste Fuchsart weltweitFast weltweit
PolarfuchsIm Winter komplett weiß oder bläulichZwei Farbvarianten im WinterNördliche Polarregion
Fennek / WüstenfuchsSandbraunes Fell, große OhrenKleinste FuchsartSandwüste Nordafrikas
BlassfuchsBlass-beige GrundfarbeVertragen große Hitze gut und brauchen kaum WasserHalbwüstengebiete in Afrika
AfghanfuchsGraubraune Oberseite, heller BauchKleine FuchsartTrockene Gebirgsregionen, Wüsten, Steppen
KapfuchsSilbergraues Fell mit leichtem gelbem FarbstichBuschiger SchwanzSahara-Regionen Afrikas
SteppenfuchsBraun/graues Fell mit rötlichen TönungenBesonders dichtes, weiches und seidiges WinterfellHalbwüstenregionen, Wüsten und Steppen
TibetfuchsVerschiedene Farbvarianten, meist gräulich oder sandfarbenlange, schmale SchnauzeHochgelegene Felsgebiete und Steppen in Indien, China und Tibet
SwiftfuchsHellgraue Farbe mit sandigen Untertönenkleinste Fuchsart NordamerikasWestkanada, den Wüsten Nordamerikas und Texas
KitfuchsGraues/sandfarbenes FellBauen mehrere Höhlen und ziehen von Höhle zu HöhleBusch- und Grasland. In den USA und Mexiko
RüppellfuchsSilbergrau bis bräunlichTeilen sich das Territorium mit Rotfüchsen, sind diesen aber unterlegenBevorzugen trockene Gebiete mit vielen Steinen und Geröll
BengalfuchsSandfarbenes-rotbraunes kurzhaariges FellHöhlen sind über komplexes Tunnelsystem miteinander verbundenGraslandgebiete und Regionen mit Dornengestrüpp sowie in Halbwüsten in Indien, Nepal und Pakistan

Es gibt auch Füchse, die eigentlich zur Gattung der Echten Hunde gehören, aufgrund ihres Aussehens aber dennoch als Fuchs bezeichnet werden. Keine echten Füchse sind zum Beispiel:  

Der Graufuchs, der Kurzohrfuchs, der Falklandfuchs, Kampffüchse, der Andenfuchs.

Der Rotfuchs

Rotfuchs
Rotfuchs

Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist die am weitesten verbreitete Art aller Caniden und in fast allen nördlichen Regionen der Welt zu finden. Außerdem ist der Rotfuchs der einzige mitteleuropäische Vertreter der Füchse.

Rotfüchse haben je nach Jahreszeit eine andere Fellfarbe. Diese ändert sich zum Beispiel im Frühjahr, wenn die Tiere ihr Winterfell verlieren. Auch die Körpermaße sind geographischen und jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen. Generell ist das Fell oberseits rötlich, unterseits weiß; der Farbton variiert je nach Verbreitungsgebiet oberseits zwischen rötlichgelb bis tiefrotbraun und unterseits zwischen reinweiß bis schiefergrau. Die unteren Teile der Beine sowie die Hinterseiten der Ohren sind schwarz gefärbt.

Es gibt verschiedene Unterarten des Rotfuchses, wie beispielsweise die in Japan lebenden Rotfüchse (Vulpes vulpes schrencki ), den Birkfuchs, den Brandfuchs oder den Kreuzfuchs.

Rotfüchse leben in Wäldern, auf dem Grasland auf Äckern oder auch in Siedlungsgebieten. Sie sind Allesfresser und die Nahrungszusammensetzung ist somit lokal und saisonal unterschiedlich. Hauptsächlich ernähren sie sich von kleinen Tieren wie Feldmäusen oder Kaninchen aber auch Regenwürmer, Früchte und andere Insekten stehen auf dem Speiseplan. In Städten fressen sie auch Küchenabfälle sowie Katzen- oder Hundefutter.  

Der Polarfuchs

Polarfuchs
Polarfuchs

Der Polarfuchs (Vulpes lagopus) kommt in den arktischen Regionen der Welt vor. Dazu gehören Eurasien, Nordamerika, Island und Grönland. Polarfüchse sind monogam und bleiben ein Leben lang mit demselben Partner zusammen.

Die Pfoten sind mit einem dichten Pelz bedeckt, sodass sie keine Erfrierungen bekommen.

In diesem Artikel erklären wir, wie Füchse in der kalten Jahreszeit überleben.

Polarfüchse haben im Winter zwei unterschiedliche Farbversionen. Eine weiße und eine blaue. Entsprechend unterscheidet man zwischen „Weißfuchs“ und „Blaufuchs“.  Im Sommer haben Polarfüchse ein überwiegend braunes Fell. Seine Gestalt weist ihn als typischen Fuchs aus, doch wirken seine Kopf- und Schnauzenform gedrungener als beim Rotfuchs.

Die Hauptnahrungsquelle des Polarfuchses sind Lemminge und kleine Säuge- und Nagetiere. Sie sind opportunistisch und ernähren sich von allem, was ihnen zur Verfügung steht, einschließlich Aas. Auch in der Arktis brütende Vögel und deren Eier und Küken stellen einen wichtigen Nahrungsbestandteil des Polarfuchses dar.

Im Allgemeinen hat der Polarfuchs eine Lebenserwartung von etwa vier Jahren. Zu seinen natürlichen Feinden gehören der Polarwolf und der Eisbär.

Der Fennek / Wüstenfuchs

Fennek
Fennek

Der Fennek-Fuchs (Vulpes zerda) ist ein Wüstenfuchs, der hauptsächlich in den Wüsten Afrikas vorkommt. Fennek-Füchse sind die kleinsten aller Fuchsarten. Sie haben große Ohren, die es ihnen ermöglichen, nach Beute und Raubtieren zu lauschen.

Sie bauen Höhlen ihre Höhlen im Sand und in der Nähe von Felsbrocken. Die Bauten werden meist 1 Meter tief in die Erde gebaut und weisen 8-10 Öffnungen auf. Der Fennek ist aufgrund seiner geringen Körpergröße, der behaarten Sohlen und der großen Ohren, die der Wärmeregulation dienen, optimal an das Leben in der Wüste angepasst.

Die Nahrung des Fenneks ist vielfältig. Sie umfasst vor allem Insekten und kleine Nagetiere wie Wüstenspringmäuse Rennmäuse oder Ratten. Er frisst aber auch Eidechsen, Geckos sowie Eier und kleine Vögel.  Fennek-Füchse lagern ihre Nahrung, indem sie sie vergraben.

Die Stimme des Fenneks ist hoch und ähnelt der kleiner Haushunde. Sie leben in kleineren Familienverbänden, die das Elternpaar und die Jungtiere des letzten Wurfes umfassen.

Der Blassfuchs

Der Blassfuchs (Vulpes pallida) ist ein weiterer Wüstenfuchs und lebt in nördlichen Regionen Afrikas wie dem Sudan und Somalia. Auch sie sind gut an das Leben in der Wüste angepasst. So vertragen sie die in Trockenzeiten vorkommende große Hitze gut und brauchen kaum Wasser.

Sie leben in Familieneinheiten bestehend aus einem Paar und dessen Nachkommen. Sie sind klein bis mittelgroß und haben eine blass-beige Grundfarbe. Die Beine und Ohren sind ziemlich lang und die Schwanzspitze ist schwarz.

Ihre Nahrung besteht aus kleinen Säugetieren, Nagetieren, Eidechsen, Insekten, Vögeln und Eiern. Sie werden oft mit Fennekfüchsen verwechselt, weil sie die gleichen Farben haben und aus ähnlichen Regionen in Afrika stammen.

Blassfüchse sind nachtaktiv und verbringen den Tag in den selbst gebauten Erdhöhlen, die bis zu 15 m lang sein können.

Der Afghanfuchs

Der Afghanfuchs (Vulpes cana) ist ein Wüstenfuchs, der in Israel sowie in Teilen Afghanistans und anderen Ländern des Nahen Ostens lebt. Bevorzugter Lebensraum sind höher gelegene Bergketten und Regionen mit vielen Felsen und Klippen.

In Form und Größe ähneln sie den Fennekfüchsen, sind aber etwas größer. Ihre Ohren sind ebenfalls groß und helfen ihnen, sich beim Fressen abzukühlen und nach Beute und Raubtieren zu lauschen. Das Gesicht des Fuchses ist sehr schmal mit einer spitz zulaufenden Schnauze.

Afghanfüchse haben ein weiches, an der Oberseite graubraun gefärbtes Fell mit einer schwarzen Rückenlinie. Die Bauchseite ist weiß bis gelblich-weiß. Das Winterfell ist sehr weich und dicht mit einer dunklen Unterwolle und weist im Gegensatz zum Sommerfell eine weiße Sprenkelung auf.

Im Gegensatz zu anderen Füchsen besteht die Nahrung von Afghanfüchsen vermehrt aus pflanzlichen Bestandteilen. Darüber hinaus fressen sie hauptsächlich Insekten wie Käfer und Heuschrecken aber auch Früchte und einige kleine Säugetiere und Nagetiere.

Der Kapfuchs

Der Kapfuchs (Vulpes chama) ist ein Wüstenfuchs, der in den Sahara-Regionen Afrikas vorkommt. Sie sind einer der wenigen Füchse in Afrika, von denen bekannt ist, dass sie unter dem Äquator leben. Sie haben ein silbergraues Fell mit leichtem gelbem Farbstich und einen buschigen Schwanz. Kapfüchse ziehen es vor, ihre Höhlen in Halbwüstengebieten zu bauen und sich von Wäldern fernzuhalten.

Sie sind nachtaktiv und gehen allein auf die Jagd, wobei sowohl Männchen als auch Weibchen auf Nahrungssuche gehen. Sie sind monogam und paaren sich im Frühjahr.

Der Kapfuchs ernährt sich von Mäusen, Echsen, Insekten (vor allem Käfer und Termiten) und anderen Kleintieren, Aas und Früchten. Gelegentlich erbeutet er auch Hasen. Bei der Jagd kann er eine hohe Geschwindigkeit erreichen und benutzt seinen Schwanz bei schnellen Wendungen als Gegengewicht zum Rumpf. Wie viele andere Füchse lagern sie Nahrung, vergraben sie und bewahren sie für später auf.

Der Steppenfuchs

Steppenfuchs
Steppenfuchs

Der Steppenfuchs (Vulpes corsac) ist ein Wüstenfuchs, der in Zentralasien und Teilen des Nahen Ostens lebt. Er bevorzugt Halbwüstenregionen, Wüsten und Steppen ohne Wälder und ohne menschliche Aktivitäten.

Sie sind mittelgroße Füchse, kleiner als Rotfüchse, aber größer als andere Wüstenfüchse wie der Fennekfuchs. Diese Füchse haben eine braun/graues Fell mit rötlichen Tönungen. Der Steppenfuchs wechselt im Herbst und im Frühjahr sein Fell. Das Winterfell ist deutlich heller, dichter, weicher und seidiger. Im 19. Jahrhundert wurden sie daher in großer Zahl gefangen. Ihr Fell galt als eines der wärmsten aller Fuchsfelle.

Wie die meisten Füchse ist auch der Steppenfuchs in erster Linie ein Fleischfresser, wobei er sich vor allem von Insekten und kleinen Säugetieren ernährt. Auch er ist nachtaktiv und geht im Dunkeln auf die Jagd.

Zu den Fressfeinden des Steppenfuchses gehören vor allem größere Raubtiere wie der Wolf. Der Jagddruck durch Wölfe ist vor allem im Winter bei starkem Schneefall hoch.

Der Tibetfuchs

Der Tibetfuchs (Vulpes ferrilata) ist ein Wüstenfuchs aus Indien, China und Tibet. Er bevorzugt hochgelegene Felsgebiete und Steppen. Ihre Höhlen graben die Füchse unter großen Felsbrocken und an den Seiten von Klippen. Tibetfüchse gibt es in verschiedenen Farben, einige sind schwarz, mit roten Schattierungen und gelber Färbung. Besonders charakteristisch ist das Gesicht, das vor allem durch eine lange, schmale Schnauze gekennzeichnet ist.

Sie leben ebenfalls monogam und ihr Nachwuchs kommt im April und Anfang Mai auf die Welt. Die Jungen bleiben etwas länger in der Höhle als die der anderen Fuchsarten.

Tibetische Sandfüchse jagen paarweise. Sie teilen ihre Beute und ernähren sich hauptsächlich von Kaninchen, Nagetieren und kleinen Vögeln. Sie essen auch Pikas und Vogeleier.

Der Swiftfuchs

Der Swiftfuchs (Vulpes velox) ist ein Wüstenfuchs, der in den Ebenen Westkanadas, den Wüsten Nordamerikas und in bestimmten Teilen von Texas lebt. Die größte Population von Swiftfüchsen gibt es in Kansas und New Mexico. Er ist die kleinste Fuchsart Nordamerikas. Die Männchen sind meist etwas größer als die Weibchen. Sie haben eine hellgraue Farbe mit sandigen Untertönen.

Sie sind vor allem am Abend und in der Nacht aktiv und verbringen den Tag geschützt im Bau. Lediglich in den Wintermonaten verlassen sie ihren Schutz in der Mittagszeit, um ein Sonnenbad am Eingang des Baus zu nehmen.

Swiftfüchse fressen kleine Säugetiere, Pflanzen, Früchte, Fische und alles, was in der Saison verfügbar ist. Diese Fuchsart gilt als gefährdet, da viele seiner Territorien in Ackerland umgewandelt wurden.

Sie sind sehr schnell für Füchse und nutzen dies zu ihrem Vorteil, wenn sie Beute fangen und vor Raubtieren fliehen.

Der Kitfuchs

Der Kitfuchs (Vulpes macrotis) ist ein Wüstenfuchs, der in den südwestlichen Teilen der Vereinigten Staaten lebt. Kit-Füchse sind auch in Mexiko zu Hause und leben bevorzugt in Regionen mit Busch- und Grasland.

Der Kitfuchs gehört zu den kleinen Füchsen Nordamerikas. Auffällig sind seine großen Ohren, die noch etwas größer sind als beim nah verwandten Swiftfuchs und näher zusammenstehend. Ihr Fell ist grau/sandfarben mit einigen roten und goldenen Elementen an den Beinen.

Kitfüchse graben in ihrem Revier mehrere Bauten in den Erdboden und nutzen auch die Erdbauten von anderen Tieren. Sie ziehen zu verschiedenen Zeiten des Jahres von Höhle zu Höhle. Außerdem sind sie monogam und sind ein Leben lang mit einem Partner zusammen.

Die Nahrung eines Kit-Fuchses besteht aus Kaninchen und Nagetieren. Sie essen auch Präriehunde, Hasen oder Kaktusfrüchte.

Der Rüppellfuchs

Der Rüppell-Fuchs (Vulpes rueppellii) ist ein weiterer Wüstenfuchs, der in vielen Regionen wie Nordafrika, Israel und Jordanien lebt. Diese Füchse bevorzugen trockene Gebiete mit vielen Steinen und Geröll, können sich aber auch sehr gut an andere Gebiete anpassen.

Das helle und sehr dichte Fell ist oberseits durch zahlreiche weiße Haare silbergrau bis bräunlich gefärbt. Im Winter bilden die Tiere zudem ein dichtes Unterfell. Der Rüppellfuchs ist ein vergleichsweise kleiner Fuchs und um einiges kleiner und schlanker als der Rotfuchs.

Sie teilen sich ihr Territorium mit Rotfüchsen, so dass sie aufgrund der Konkurrenz gezwungen sind, in extremere Wüstengebiete zu ziehen. Sie sind kleiner als Rotfüchse und neigen dazu, sich von ihnen fernzuhalten.

Ihre Nahrung besteht aus Nagetieren, Pflanzen und allem, was sie bekommen können. Da sie in Gebieten leben, die nicht viel Aktivität haben, sind sie gezwungen, sich von Wurzeln, Insekten und Eidechsen zu ernähren, wenn sie keine Nagetiere fangen können.

Der Bengalfuchs

Der Bengalfuchs (Vulpes bengalensis), auch bekannt als Indischer Fuchs, lebt in Indien, Nepal und Pakistan. Ihr bevorzugter Lebensraum sind Graslandgebiete und Regionen mit Dornengestrüpp sowie Halbwüsten. Ihre Höhlen, die sie unter der Erde bauen, haben mehrere Öffnungen.

Der Bengalfuchs ist ein mittelgroßer Fuchs. Das kurzhaarige Fell ist sandfarben/rotbraun, unterseits etwas heller, die Schwanzspitze ist schwarz. Er hat einen großen buschigen Schwanz, der einen großen Teil seiner Gesamtlänge ausmacht.

Bengalfüchse sind halbzahme Füchse, die keine Angst vor Menschen zu haben scheinen. Sie sind teils dämmerungsaktiv und jagen an bewölkten Tagen sowie nachts. Sie sind Einzeljäger.

Sie bauen ihre Höhlen normalerweise in Gebieten mit Vegetation. Außerdem verfügen die Bauten über ein komplexes Tunnelsysteme, das mehrere Höhlen miteinander verbindet.

Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten, kleinen Vögeln, Eiern und Reptilien. Gelegentlich fressen sie auch Feldmäuse und ausgewählte Früchte.

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